Weihnachten mit Hund und Katz’

So schön und besinnlich die Weihnachtszeit auch ist, sollten wir nicht die potentiellen Gefahren außer Acht lassen. Christbaumkugeln sind sowohl für Katzen als auch für Hunde sehr verlockend und können wenn sie dann zu Boden fallen, stark splittern und zu ernsthaften Schnittverletzungen im Maul- und Pfotenbereich und bei Verschlucken sogar zu Verletzungen des Magen-Darmtrakts führen.
Lametta und Engelshaar laden vor allem unsere Stubentiger zum Spielen ein. Doch werden diese verschluckt, können sie zu Verletzungen im Verdauungstrakt sowie zu einem Darmverschluß führen.
Pflanzen wie Weihnachtsstern, Christrose, Mistelzweig oder Stechpalme gehören ebenfalls in vielen Haushalten zur Weihnachtsdekoration. Diese Pflanzen können für unsere Lieblinge giftig sein und sollten keinesfalls gefressen werden.
Auch Süßigkeiten sollten vor unseren Haustieren in Sicherheit gebracht werden. Denn auch wenn ein Schokoladenpapier noch so schön beim Auspacken raschelt, kann es ernsthafte Vergiftungserscheinungen zur Folge haben, wenn die Schokolade von Hunden und Katzen gefressen wird. Schokolade enthält nämlich den Stoff Theobromin, der für unsere Stubentiger und Fellnasen tödlich sein kann. Je dunkler die Schokolade ist, desto gefährlicher ist sie für unsere Vierbeiner, da  mit höherem Kakaoanteil auch mehr Theobromin enthalten ist. Eine Theobrominvergiftung kann sich z.B. durch steigende Unruhe, Schwäche, Zittern und Krämpfe sowie durch Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen bemerkbar machen. Außerdem bekommen die Vierbeiner oft schlecht Luft und atmen sehr schnell oder leiden sogar unter Herzrasen.
Mit etwas Vorsicht können sowohl zwei- als auch Vierbeiner die Weihnachtsfeiertage in Ruhe und ohne Zwischenfälle genießen.

erstellt am: 22. Dezember 2016 | von: Dr. Iris Fröhlich | Kategorie(n): Allgemein, Thema des Monats | Tags: ,

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